Videos mit dem Smartphone

Niemand erwartet, dass ihr euch gleich eine Profi-Kamera zulegt! Die meisten Handys können das genauso gut. Mit ein paar Tricks und Zubehör geht es noch einfacher.

Stativ aus Büroklammer, Büro-Drehstuhl für Schwenks, Headset statt Extra-Mikro: Man muss nicht immer teures Zubehör kaufen um schicke Bilder zu bekommen. Meist reicht auch ein bisschen Kreativität und der richtige Tipp. Schaut euch doch einfach ein paar der YouTube-Filme an:

Wenn ihr noch ein paar Euro über habt, könnt ihr für wenig Geld euer Handy zum Filmstudio machen. Hier ein paar Tipps, welches Equipment Sinn macht:

  • Ein Stativ ist super wichtig beim Filmen. Endlich keine verwackelten Bilder mehr! Außerdem könnt ihr euch so auch selbst aufnehmen und braucht keinen extra Kameramann oder Kamerafrau. Stative gibt es in allen Größen und Preisklassen schon ab 10 €. Wichtig beim Filmen mit dem Smartphone ist eine entsprechende Halterung. Entweder sind die Stative gleich mit Handy-Halterung ausgestattet oder ihr holt euch einen Adapter (ab 8 €)
  • Euer Handy kann zwar Ton aufnehmen, der ist aber meistens nicht sehr gut, gerade wenn man ein paar Meter weiter weg steht. Hier könnt ihr als Tipp einfach eurer normales Headset nutzen. Für Nahaufnahmen, Interviews und Co. gibt es sogenannte Lavalier-Mikrophone ab 12 €. Alternativ gibt es kleine Richt-Mikros ab 20 €
  • Selbst ist der (Kamera)Mann: Mit einem Selfi-Stick (ab 6 €) kann man tolle Effekte drehen und ist nicht auf eine Extra-Person an der Kamera angewiesen.
  • Im Gegensatz zu Foto- und Filmkameras haben die wenigsten Smartphones einen optischen Zoom. Da ihr digitalen Zoom unbedingt vermeiden solltet, könnt ihr entweder einfach näher an das Objekt rangehen oder ihr holt euch ein Objektiv fürs Smartphone. Linsen zum einfachen Anclippen gibt es in verschiedenen Ausführungen, z.B. mit lustigem Fisheye-Effekt, Weitwinkel, Makro & Co. ab 12 €
  • Licht ist extrem wichtig für gute Bilder. Falls ihr besonders schöne Szenen haben wollt, gibt es semi-professionelle Beleuchtung (sogenannte „Softbox“) schon ab 20 €

Schnell zu schöneren Bildern

Theorie ist langweilig? Ok, meist stimmt das sogar. Allerdings könnt ihr mit ganz wenig Wissen viel mehr aus euren Bildern und Videos herausholen. Sei es für den nächsten Instagram-Post oder euren Kurzfilm: Die Tipps und Theorien sind immer anwendbar, wenn es um Bildsprache geht. Also hier jetzt kurz und bündig ein paar der wichtigsten Bausteine für gute Fotos und Videos:

Einstellungsgröße

Es gibt eine Menge Möglichkeiten das Hauptmotiv (z.B. den Hauptdarsteller) im Bild zu zeigen. Von der großen, weiten Landschaftsaufnahme bis zum Detail-Bild. Das nennt man in der Fachsprache „Einstellungsgröße“ oder auch „Bildausschnitt“ und findet im Film, bei der Fotographie aber auch bei Comics Anwendung. Üblicherweise tendieren wir dazu, immer die gleiche Einstellung zu wählen. Wenn ihr allerdings ganz bewusst die Einstellungsgröße ändert, macht das euren Film mit ganz wenig Aufwand viel spannender! Diese einfache Regel nutzen übrigens alle, auch super erfolgreiche Hollywood-Filmemacher.

Hier könnt ihr euch Beispiele anschauen:

Drittel-Regel

Schon mal vom Goldenen Schnitt gehört? Falls ihr damit noch nicht im Kunstunterricht gequält wurdet, hier die Kurzfassung: Bilder sehen meist besser aus, wenn das Motiv nicht im Zentrum des Bildes ist, sondern leicht versetzt nach rechts oder links ungefähr auf einem Drittel des Bildes. Dasselbe gilt auch für Hintergründe und Horizonte. Bestenfalls geht der Boden auch genau bis zu einem Drittel vom Foto wie hier im Beispiel:

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Klickt hier, um es euch das Bild als GIF anzuschauen

 

 

 

 

 

 

 

Das könnt ihr für Fotos genauso benutzen wie für ein Video. Lasst euch einfach beim Filmen die Hilfslinien anzeigen und positioniert eure Hauptpersonen oder Motive nach der Zwei-Drittel-Regel.

Und zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Schaltet den Autofokus eurer Kamera oder eures Handys aus und fokussiert manuell. Sonst kann es sein, dass mitten in der Szene ein anderer Teil vom Bild scharf ist
  • Gerade beim Drehen in Innenräumen: Versucht so viel Licht wie möglich zu nutzen. Also schön alle Stehlampen im Haus zusammenklauen und los geht’s J
  • Benutzt auf keinen Fall digitalen Zoom. Dann werden die Bilder schnell sehr verpixelt und verwackelt. Entweder eure Kamera hat ein Objektiv oder ihr geht einfach ein paar Schritte näher dran.
  • Falls ihr nicht gerade Action-Szenen dreht, sehen Videos meist besser aus, wenn sich die Kamera nicht allzu viel bewegt. Bei einem Gespräch sieht es beispielsweise viel besser aus, wenn ihr es aus zwei Perspektiven filmt und dann zusammenschneidet statt hin und her zu schwenken. Idealer Weise nutzt ihr ein Stativ. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, die Kamera ruhig zu halten. Eine der einfachsten Varianten ist diese: beschwert eure Kamera oder euer Smartphone. Einfach einen Gegenstand z.B. mit einer Kordel drum herum binden, sodass er in einigem Abstand zur Kamera/Smartphone hängt! Denn je größer das Kameragewicht, desto ruhiger das Bild.

Und hier noch mal ein paar witzige Tutorials und YouTube-Videos:

Die Fahrrad Zeitreise

 

In ihrem Kurzfilm „Die Fahrrad Zeitreise“ nehmen euch Henrike und Annika mit auf eine Reise durch die 200 jährige Geschichte des Rads – und zwar erzählt aus der Perspektive des Fahrrads höchst persönlich!

Nick Romeo Reimann – der Schauspieler

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Nick Romeo Reimann

Unsere Like it – Bike it Jury hat Zuwachs bekommen. Schauspieler Nick Romeo Reimann wird in der vierten Runde unseres Jugend-Kurzfilmwettbewerbs dabei helfen, die Beiträge zu bewerten und die Gewinner zu küren. Dass er für diese Aufgabe mehr als geeignet ist, verrät ein Blick auf seine Vita: „Die Wilden Kerle“, „Vorstadtkrokodile“ oder „Türkisch für Anfänger“ – Nick hat bereits große Rollen gespielt. Die Erfahrung, die er hier gesammelt hat, bringt er nun tatkräftig bei Like it – Bike it ein. Wir haben unserem neuen Jurymitglied ein paar Fragen gestellt:

 

Nick, du bist in diesem Jahr zum ersten Mal in der Jury von Like it – Bike it. Worauf freust du dich besonders?

Darauf zu sehen, wie junge Filmemacher sich mit diesem Thema auseinander setzen und was ihrer Meinung nach wichtig ist. Wie spielen ihre Blickwinkel, ihre persönlichen Bezüge zum Fahrradfahren und ihr filmisches Talent zusammen?

Was hat dich dazu bewogen, Schauspieler zu werden?

Ich bin das erste mal zu einem Casting gegangen, weil ich großer Fan der Filmreihe war, für die gecastet wurde – „Die Wilden Kerle“. Als es hier geklappt hat, hat mir das großen Spaß gemacht, ich habe in weiteren Filmen gespielt und bin damit groß geworden. Dann habe ich mich entschlossen, von den Profis des Handwerks zu lernen und bin auf die Schauspielschule gegangen, wo ich jetzt bin.

Was liebst du an deinem Fahrrad?

Dass es mich günstig, umweltschonend und schnell überall hinbringt. Ich bin da sehr pragmatisch.

Hast du auch schon mal an einem Wettbewerb teilgenommen?

An Malwettbewerben und Wettrennen 😉

Hast du als Jurymitglied einen Tipp für die Filmteams? Worauf würdest du bei der Bewertung der Filme achten?

Einen Tipp kann ich eigentlich gar nicht geben. Ich bin ja kein Filmemacher, sondern Schauspieler. Darüber hinaus ist eine Bewertung denke ich immer sehr subjektiv und ich will Leuten ja nicht erzählen, wie sie einen Film am besten so machen, dass ich ihn persönlich toll finde. Viel interessanter ist doch, wenn sie ihn einfach so machen, wie sie ihn toll finden und ich dann gucke, ob ich etwas damit anfangen kann. Wahrscheinlich würde ich darauf achten, wer ein interessantes Thema besonders originell und zudem durchdacht, ästhetisch und inhaltlich so umsetzt, dass es bei mir einen Gedankenprozess oder etwas in der Art auslöst.

DownhillSucht | RÜCKBLICK AUF 200 JAHRE BAISCHKELN

In „DownhillSucht | RÜCKBLICK AUF 200 JAHRE BAISCHKELN“ zeigt Elias, wie er gemeinsam mit seinem Freund Tobias bereits seit 1817 seine Downhill-Skills filmt und auf YouTube hochlädt. Damit weist er auf die mittlerweile schon 200 Jahre zurückliegende Erfindung des Fahrrads hin – ganz im Sinne des diesjährigen Like it – Bike it-Mottos.

8 Gründe für mehr Radverkehr

Rosa und Mira erzählen in ihrem Film, weswegen es sich lohnt, in eine gute Radinfrastruktur zu investieren. Zwar hat das Fahrrad eine lange Tradition, dennoch dominierte in den vergangenen Jahren das Auto den Verkehr, so die beiden Filmerinnen. Der Clip zeigt die Gründe dafür auf, weswegen das Fahrrad das effizienteste Verkehrsmittel der urbanen Zukunft ist.

Wir gehen in die Verlängerung!

Ständig regnet es. Es ist grau und kalt oder stürmt. Nicht das beste Wetter, um einen tollen Fahrradfilm zu drehen. Deswegen geben wir euch mehr Zeit. Der neue Einsendeschluss ist der 21. April 2017. Eine kleine Motivationsspritze, warum sich eine Teilnahme bei Like it – Bike it lohnt, bekommt ihr in unserem neuen Film:

 

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Neu auf Instagram: Der „Like it – Bike it“ – Adventskalender

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Wir feiern mit euch die schönste Zeit des Jahres mit 24 Türchen, 24 Rätseln und 24 coolen und natürlich auch fahrradtauglichen Preisen. So geht`s: Jeden Tag um 10Uhr posten wir auf unserem Instagram-Kanal ein neues Bild mit einem Rästel, einer Frage oder einer Aufgabe. Ihr habt dann bis zum nächsten Morgen Zeit die richtige Antwort als Kommentar unter den Post zu schreiben. Unter allen richtigen Kommentaren verlosen wir den Tagespreis, der mit auf dem Bild zu sehen ist. Pro Person und Instagram-Kanal dürft ihr ein mal pro Türchen mitmachen und ihr solltet zwischen 13 und 18 Jahren als sein. Details und Infos auch in den Teilnahmebedingungen.

Wir wünschen: Viel Spaß und viel Erfolg!!!

Monkey Lights gewinnen!

Ihr macht lieber Fotos als Filme? Dann macht doch bei unserem Instagram-Gewinnspiel mit. Mehr zum Entdecker-Preis und was ihr gewinnen könnt, erfahrt ihr auf diesem Blog. Übrigens, dieses Video haben wir ganz schnell mit einer Handy-App gedreht. Tipps dazu findet ihr ebenfalls bei uns. Denn bei Like it – Bike it geht es nicht in erster Linie um die perfekte Technik, sondern um eure Geschichte.

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Überlegt ihr noch oder dreht ihr schon?

libi_ig_vs8Noch 78 Tage – dann ist auch schon Einreichungsschluss bei der vierten Runde unseres Kurzfilmwettbewerbs Like it – Bike it. Sehnsüchtig warten wir auf eure Filme, auf eure Ideen zum Motto „200 Jahre Fahrrad: Zurück in die Zukunft“. Wer wird der Erste sein?

Wie schon in den vergangenen Jahren warten tolle Preise auf euch! Die besten Ideen gewinnen bis zu drei neue Fahrräder, GoPros, Helme & 100 €-Gutscheine für einen lokalen Radhändler. Große Gruppen können sich wieder eine coole Kinoparty mit allen Freunden sichern – und natürlich fahren alle Siegerteams wieder zur Preisverleihung nach Berlin.

Weil bei uns die Vorfreude immer größer wird, freuen wir uns, wenn ihr uns einen Kommentar da lasst, falls ihr gerade schon euren Film dreht.